Sonntag, 27. März 2016

Zweimal Ostern

Fiktionen versus Fakten:

Ostern 1
In Schwurbelstan

Ostern 2
In Wirklichstan

Häuptling Seattle kopfschüttelnd: 

Erst wenn Ihr die letzte Seifenblase in die Luft gepustet habt, werdet ihr merken, dass geistige Getränke zum Verlust der Lebenserlaubnis führen.

Dienstag, 15. März 2016

Neue deutsche Führungs-Welle

Nichts ist mehr wie vorher. 

Schluss mit kompliziertem Demokratie-Gewurstel. 

Ab jetzt hört Alles auf mein Kommando:


Kommando Blüm - Die Invasion ist sischer.

Kommando Merkel - Wirr schaffen, was?

Kommando Gabriel - Unser Ziel für 2017: „Projekt 18“.

Kommando Hodentöter - Erwachet! Das Ende ist nah.

Kommando Roth - Ich kann gute Börek machen. 

Kommando Methbeck - Ich habe immer eine liberale Drogenpolitik vertreten.

Kommando Häuptling Seattle: 

Erst wenn Ihr die letzte der Kröten der herrschenden Politmafia geschluckt habt, werdet ihr merken, dass die alle giftig waren.

Mittwoch, 2. März 2016

Methbeck in Berlin uraufgeführt

Kulturhauptstadt Berlin


Die Leistungsfähigkeit der Deutschen Hauptstadt und Weltkulturmetropole Berlin wurde kürzlich wieder einmal unter Beweis gestellt durch die Uraufführung der zeitgenössischen Tragödie „Methbeck“ im Berliner Gesine Wowereit-Göring-Ebermann Theater an der Spree.

Dieses Stück ist nicht, wie von einigen Kritikern vermutet, der Feder des unsterblichen Shakespeare entflossen, sondern wurde von einem unbekannten Dichter gleichen Namens verfasst.

Fiktionen und Fakten stellt Ihnen hier einige Auszüge aus dem Werk vor:


Erste Grüne. Wann kommen wir drei uns wieder entgegen,
In Donner, in Blitzen oder in Regen?

Zweite Grüne. Wann das Kampfgetümmel schweigt,
Wann die Schlacht den Sieger zeigt.

Dritte Grüne. Also eh der Tag sich neigt.

Erste Grüne. Wo der Ort?

Zweite Grüne. Die Heide dort.

Dritte Grüne. Dort führt Methbeck sein Heer zurück.

Zweite Grüne. Dort verkünden wir ihm sein Glück.

Erste Grüne. Aber die Meisterin wird uns schelten,
Wenn wir mit trüglichem Schicksalswort
Ins Verderben führen den edeln Helden,
Ihn verlocken zu Sünd und Tort.

Dritte Grüne. Er kann es vollbringen, er kann es lassen;
Doch er ist glücklich, wir müssen ihn hassen.

Zweite Grüne. Wenn er sein Herz nicht kann bewahren,
Mag er des Teufels Macht erfahren.

Dritte Grüne. Wir streuen in die Brust die böse Saat,
Aber dem Menschen gehört die That.

Erste Grüne. Er ist tapfer, gerecht und gut;
Warum versuchen wir sein Blut?

Zweite und dritte Grüne. Strauchelt der Gute und taumelt ins Schlechte
Dann jubilieren klimakterische Mächte. (Donner und Blitz.)

Erste Grüne. Ich höre die Geister!

Zweite Grüne. Es ruft der Meister!

Alle drei Grünen. Trittin ruft. Wir kommen! Wir kommen!
Regen wechsle mit Sonnenschein!
Häßlich soll schön, Schön häßlich sein!
Auf! Durch die Luft den Weg genommen!


Methbeck. Solch einen Tag, so schön zugleich und häßlich,
Sah ich noch nie.

Banquo. Wie weit ist's noch nach Foris?
– Sieh! Wer sind Diese da, so bunt von Haaren,
So grauenhaft und schrecklich anzusehn!
Sie sehen keinen Erdbewohnern gleich
Und stehn doch hier. Sprecht! Lebt ihr, oder seid
Ihr etwas, dem ein Sohn der Erde Fragen
Vorlegen darf? Ihr scheint mich zu verstehn;
Denn jede seh' ich den verkürzten Finger
Bedeutend an die welken Lippen legen.
Ihr solltet Weiber sein, und doch verbietet
Mir euer männisch Ansehn, euch dafür zu halten.

Methbeck. Sprecht, wenn ihr eine Sprache habt, wer seid ihr?

Erste Grüne. Heil dir, Methbeck! Heil dir, Than von Glamis!

Zweite Grüne. Heil dir, Methbeck! Heil dir, Than von Cawdor!

Dritte Grüne. Heil dir, Methbeck, der einst König sein wird!


Erste Grüne. Was ist dir, hohe Meisterin?

Zweite und Dritte. Was zürnet unsre Königin?

Claudia. Und soll ich's nicht, da ihr vermessen
Und schamlos eure Pflicht vergessen
Und eigenmächtig, ungefragt
Mit Methbeck solches Spiel gewagt,
Mit Räthseln ihn und Zauberworten
Versucht zu gräuelvollen Torten?
Und mich, die Göttin eurer Kraft,
Die einzig alles Unheil schafft,
Mich rieft ihr nicht, euch beizustehn
Und eurer Kunst Triumph zu sehn?
Und überdies, was ihr gethan,
Geschah für einen schlechten Mann,
Der eitel, stolz, wie's Viele gibt,
Nur seinen Ruhm, nicht euren, liebt!
Macht's wieder gut, und den Betrug,
Den ihr begannt, vollendet klug!
Ich will unsichtbar um euch sein
Und selber meine Macht euch leihn.
Denn eh es noch beginnt zu tagen,
Erscheint er, das Geschick zu fragen.
Drum schnell ans Werk mit rüst'gen Händen,
Ich will euch meine Geister senden
Und solche Truggebilde weben
Und täuschende Orakel geben,
Daß Methbeck, von dem Blendwerk voll,
Verwirrt und tollkühn werden soll!
Dem Schicksal soll er trotzen kühn,
Dem Tode blind entgegen fliehn,
Nichts fürchten, sinnlos Alles wagen,
Nach seinem eiteln Trugbild jagen.
Den Sterblichen, das wißt ihr lange,
Führt Sicherheit zum Untergange! (Sie versinkt hinter dem Kessel.)

Die drei Grünen, um den Kessel tanzend.

Erste Grüne. Um den Kessel schlingt den Reihn,
Werft die Mastdärme hinein.
Kröte du, die Nacht und Tag
Unterm kalten Reichstag lag,
Monatlanges Gift sog ein,
In den Topf zuerst hinein.

Alle Drei. Rüstig! Rüstig! Nimmer müde!
Feuer, brenne! Kessel, siede!

Erste Grüne. Schlangen, die Partei genährt,
Kocht und zischt auf unserm Herd.
Froschzehn thun wir auch daran,
Fledermaushaar, Klimawahn,
Otterzungen, Stacheligel,
Eidechspfoten, Mühlenflügel,
Zaubers halber, werth der Müh,
Sied' und koch' wie Höllenbrüh.

Alle. Rüstig! Rüstig! Nimmer müde!
Feuer, brenne! Kessel, siede!

Erste Grüne. Thut auch Drachenschuppen dran,
Fötenmumien, Genderwahn,
Des gefräß'gen Fiskus Schlund,
Pegidawurz, zur finstern Stund
Ausgegraben überall!
Nazileber, Ziegengall,
Solarpanel, abgerissen
Bei des Mondes Finsternissen.
Isisnasen thut hinein,
Mullahbärte, Fingerlein
In Moabit geschändter Knaben,
Abgelegt in einem Graben!
Mischt und rührt es, daß der Brei
Tüchtig, dick und schleimig sei.
Werft auch, dann wird's fertig sein,
Ein Pervitin vom Gröfaz drein.

Alle. Rüstig! Rüstig! Nimmer müde!
Feuer, brenne! Kessel, siede!

Erste Grüne. Kühlt's mit eines Knaben Blut,
Dann ist der Zauber fest und gut.

Zweite Grüne. Geister, schwarz, gelb, rot und grün,
Wie ihr euch auch nennt,
Rührt um, rührt um, rührt um,
Was ihr rühren könnt!


Häuptling Seattle, unmittelbar nach dem Besuch der Uraufführung:

Erst wenn ihr die letzte Nase weggezogen habt, werdet ihr merken dass man geschredderte Fledermäuse nicht in der Pfeife rauchen kann.

Sonntag, 7. Februar 2016

Häuptling Seattle jagt die LAGeSo-Schlange

Immer diese Flüchtlinge!

Häuptling Seattle hatte sich trotz seines Migrations-Hintergrunds auf der Suche nach der LAGeSo-Schlange ins Atrium des Willy-Brandt-Hauses verirrt.


Noch bevor er, von dem dort aufgestellten Marterpfahl bis ins Mark erschreckt, ins Freie flüchten konnte, gelang es einem geistesgegenwärtigen Reporter ihn zu beruhigen und zu fotografieren. Am süffisanten Grinsen des klugen Häuptlings lässt sich leicht ablesen, dass er die Erklärung des Reporters, es handele sich bei dem Marterpfahl um die Statue eines verblichenen berühmten Häuptlings und Annäherungs-Wandlers des Landes, als Notlüge verstand. Wahrscheinlich, so dachte er, handelte es sich hier in Wirklichkeit um ein mächtiges und gefährliches Totem. Er hatte schon ähnliche Totems in jenen hohen Hallen gesehen, in denen ihm eingeborene Schamanen kurz nach seiner Einreise Obhut gewährt hatten. Sogar die Häuptlinge und Krieger des Eingeborenenstammes fürchteten diese Totems und wagten es nicht, ihn anzutasten oder gar abzuschieben.


Abartige Bräuche haben die hier, sinnierte er, aber immerhin griffbereite Weiber, feige Krieger, unbegrenzte Fleischvorräte und süffiges Bier. Das alleine lohnte schon sein Verweilen in diesen ewigen und gesegneten Jagdgründen. Und frohgemut machte er sich auf den Weg zur LAGeSo-Schlange, den ihm der freundliche Eingeborene gewiesen hatte.

Häuptling Seattle warnte den Reporter zum Abschied:

Erst wenn Ihr die letzte Turnhalle zweckentfremdet habt, werdet Ihr merken, dass jetzt Schluss mit Hallenhalma ist.








Mittwoch, 20. Januar 2016

Armlänge in Wuppertal

Nach Köln jetzt auch Wuppertal


Innenminister Jäger beruhigt: Von Grabsch-Warnung könne noch keine Rede sein, außerdem seien die Täter ohnehin polizeibekannt und sowieso auf freiem Fuß - also praktisch alles unter Kontrolle.


Häuptling Seattle warnt: 

Erst wenn ihr die letzte Tüllgardine abgegrabscht habt, werdet ihr merken, dass Elfriede lieber in Timbuktu sein will als in Wuppertal.





Dienstag, 3. November 2015

Er hat Goebbels gesagt!

Aus dem Leben des Michel

Fiktionen und Fakten ernennt hiermit den von Lutz Bachmann öffentlich vorgetragenen Vergleich des bundesdeutschen amtierenden Justizministers mit dem längst nicht mehr amtierenden, gleichwohl immer noch klammheimlich bewunderten, reichsdeutschen Minister für Volksaufklärung und Propaganda zum: Trara, Trara - 

Goebbels-Vergleich des Monats. 

Wir gratulieren, wenn auch der Vergleich, wie schon der verblichene Verglichene, doch noch stark hinkt und wenn er auch nicht von so einem wichtigen Prominenten gezogen wird, wie vor 30 Jahren (Willy Brandt).

Herr Bachmann reiht sich damit würdig ein in den ständig wachsenden Klub der Promi-Vergleicher, deren Preiswürdigste wir dem Publikum nicht vorenthalten wollen:
  • Da wäre Monsignore Perdutti mit seinem Pontius Pilatus - Vergleich, als er vergeblich gegen Papst Franziskus kandidierte.
  • Berühmt bleibt Reichspräsident Hindenburg mit seinem böhmischer Gefreiter - Vergleich, bevor er Adolf Schicklgruber zum Reichskanzler ernannte.
  • Unvergessen ist Jörg Tritten mit seinem Dschugaschwili - Vergleich, als er mit vertrauten Parteigenossen über den Putztruppen-Vorarbeiter Jockel Wischer herzog, 
  • der seinerseits im Kreise seiner Genossen sich nicht scheute, auf den berühmten Dosenpfanderfinder den Trotzki - Vergleich anzuwenden.
  • Lieschen Schwanzer leidet heftig unter dem oft kolportierten Claudia Grünh - Vergleich und erwog schon mehrfach, gerichtlich dagegen vorzugehen.
  • Während Claudia Grünh sich vergeblich gegen den gern und oft geäußerten Fatimi - Vergleich zur Wehr setzt.
  • Im fernen Balumbien sah sich unversehens der Außenminister, anläßlich der rituellen Verspeisung des Innenministers im Kreise des Regierungskabinetts, auf die Speisekarte gesetzt, als er sich gegen den Premierminister einen Idi Amin - Vergleich leistete.
  • In Venezuela hingegen wurde der Verstaatlichungsbeauftragte sofort zum Ober-Verstaatlichungsbeauftragten befördert, als er während einer öffentlichen Rede den Staatspräsidenten Nicolás Maduro mit Simon Bolivar verglich.
  • In Nordkorea wurde ein hoher Militär, zudem Schwippvetter des Obersten Führers, mittels einer Boden-Boden-Rakete standrechtlich exekutiert, nachdem er seinen Führer mit einem Gandhi - Vergleich tödlich beleidigt hatte.
  • Ebenfalls katastrophale Folgen hatte ein Mohammed - Vergleich, den ein gewisser Ali Achmed beim Betrachten einer Fernsehaufzeichnung des legendären "Rumble in the Jungle" Boxkampfs im Beisein seiner fundamentalistisch gesonnenen Kameraden anstellte.
Und wer weiß, was denjenigen blühen wird, die in nicht allzu ferner Zukunft es wagen sollten, einen Merkel - Vergleich zu ziehen.

Häuptling Seattle fragt bescheiden: Und ich - bin ich etwa unvergleichlich?

Dienstag, 27. Oktober 2015

Unter uns Pastorentöchtern

Häuptling Seattle, der alte Schlingel, war schon immer scharf auf Pastors Töchterlein. Da sie ihn aber nicht erhören wollte, wurde er trübsinnig und verfasste in seiner Not die folgenden Gedichte zum aktuellen Zeitgeschehen, (vergeblich!) hoffend er würde somit Ihre Zuneigung gewinnen:


Wurst

Ein neues Unheil plagt Verbraucher:
Erst traf es nur die Kettenraucher, 
dann die, die immer ihren Durst 
mit Alk betäubten, jetzt die Wurst-
Verzehrer, die mit Soßen
die toten Tiere gern genossen.

Das Tier, sagt Veggie, sollt Ihr ehren,
soll lieber leben, als ernähren.
Man soll es nicht in Würste pressen
und ungestraft zu Mittag essen.
Denn sonst, so hört, ihr dumpfen Backen,
wird euch der Krebs im Leibe zwacken.


All-Alk

In der Bar zum Schweifkometen
kann man mächtig ein´ verlöten. 

Schnappes strömt aus All in Bächen 
hei da kann man munter zechen. 

Wo die lieben Sternlein pfunkeln 
wird manch Rausch sich angetrunkeln.  

Trunkenbolde noch und nöcher 
saufen wie die schwarzen Löcher.

Noch eh´ der Alk zum Ende neicht, 
ist die Umlaufbahn erreicht.


Diesel-Krise

Dieselwarum?
Dieseldarum:

Abgasschwindel
bringt Gewinndel, 

dachte VW.
Jedoch oh weh:

Kraft durch Froide 
hat nun Räude.

Ami will gar
kein german car!


Abenteuer einer Pastorentochter

Hatte wer bisher vermutet
dass Ahnung hat, wer kräftig tutet
und bläst ins Horn der Gutmenschei -
der merkelt nun: es ist vorbei
mit der Wohltätäterei.

Er sieht: uns´re Pastorentöchter 
können´s schlecht und immer schlechter! 
Erst Grün und Rot links überholt,
und das im Überholverbot,
jetzt Harzer 4 ins Land geholt!

„Kommt herein ihr Immigranten, 
vergewaltigt Gendertanten,
plündert die Sozial-Euronen,
nutzet Turnhallen zum Wohnen 
bildet eig´ne Scharia-Zonen.“

Den Wähler graust´s, reitet geschwind
zu sich´rem Hof mit Weib und Kind,
ändert Meinung flugs behände,
pfeift auf fremdbestimmte Wende
bringt den Schwindel rasch zu Ende.