Dienstag, 7. November 2017

Joint Venture in Jamaika

Der Joint geht reihum bei den:
Längsgestreiften
Quergestreiften
Getüpfelten
Gesprenkelten

draußen bleiben müssen die:
Schräggestreiften
Gefleckten
Karierten

Nachdem sich alle bis in die Haarspitzen zugedröhnt haben -


Die Vorsitzende der Längsgestreiften 
(Formt ihre Hände zur Raute, denn ihr Psychiater hat diese Geste mit ihr eingeübt, damit sie bei öffentlichen Auftritten nicht ihre Fingernägel abnagt)

"Liebe Kollegen und Kolleginnen, wir leben in Zeiten epochaler Veränderungen. Und auch gerade deswegen brauchen die Menschen, und das sage ich hier einmal in aller Deutlichkeit, ein Signal für Kontinuität und Verlässlichkeit. Darum geht es bei unseren Joint Venture Verhandlungen um eine Politik die kritisch hinterfragt, weder Ausstieg noch Aufstieg scheut, und ich sage allen denen, die hasserfüllt die erste Geige spielen wollen: spielt doch auch mal Blockflöte in der Kirche."


Der Vertreter der Quergestreiften
(Löst seinen flackernden Blick vom Smartphone, auf dem er die neuesten Meldungen aus einer süddeutschen Landeshauptstadt verfolgt)

"Damit das ein für alle Mal klar ist, das was die Getüpfelten und besonders die Gesprenkelten fordern - nicht mit uns."


Der Vertreter der Getüpfelten
(Streichelt zärtlich seinen gepflegten Dreitagebart)

"Ausstiege kommen überhaupt nicht in Frage, höchstens aus den Joint Venture Verhandlungen."


Die Vertreterin der Gesprenkelten
(Schlingt sich den Kirchentagslappen noch fester um den Hals)

"Wir fordern den sofortigen Ausstieg aus dem Thermomix, sonst wird das nichts mit dem Joint Venture."


Quergestreifte, Getüpfelte
(Durcheinander)

"Unmöglich, Selbstmord, wie sag ich´s meinen Wählern, wir könnten auch mit den Schräggestreiften, wir fürchten keine Neuwahlen, da werden sich die Gefleckten aber die Hände reiben (u.s.w.)."


Die Vertreterin der Gesprenkelten
(Lockert den Kirchentagsfeudel)

"Na gut, Ausstieg aus dem Thermomix in dreißig Jahren mit einer vorgelagerten Übergangszeit des Dampfdrucktopfes von mindestens zehn Jahren."


Der Vertreter der Getüpfelten
(Beiseite zur Vorsitzenden der Längsgestreiften)

"Wird der Dienstwagen mit Chauffeur geliefert?"


Die Vorsitzende der Längsgestreiften
(Wischt verstohlen das Blut ihrer malträtierten Fingerspitzen an ihrem blutroten Blazer ab)

"Wir schaffen das."


Der Vertreter der Quergestreiften
(Hörbar aufatmend)

"Was diktieren wir jetzt den Medien?


Die Vorsitzende der Längsgestreiften
(Bedächtig die Raute formend)

"Gesprenkelte und Getüpfelte kompromißbereit, zweite Runde der Joint Venture Verhandlungen vereinbart."


Quergestreifte, Getüpfelte und Gesprenkelte
(Im Chor)

"Und wer besorgt den Stoff für die nächste Runde?"


Die Vorsitzende der Längsgestreiften
(Den blutroten Blazer straff ziehend)

"Wir schaffen das."


Häuptling Seattle (mit neidischem Unterton):
Erst wenn ihr die letzte Tüte weggequarzt habt, werdet ihr merken, dass man CO2-frei nicht rauchen kann.

Montag, 6. November 2017

Jamaika

Die Bionade von Mutty.

MED – Murksels Einheitspartei Deutschland im Entstehen begriffen. Und wir dürfen frei nach Goethe sagen: wir sind dabei gewesen.
Murksels Proklamation auf dem Balkon des Reichstages: „Ich kenne keine Parteien mehr, ich kenne nur noch Jamaikaner.“
Schwimpel schwumpel schwampel,
grün, gelb und schwarz die Ampel,
zeigt jetzt den Wählern merklich an
warum die Wahl nichts ändern kann:
Denn Grün bedeutet rückwärts fahr´n,
das Gelb belieb´ge Wende
und Schwarz bedeutet: Ende.

Häuptling Seattle, völlig verschwampelt:

Erst wenn Ihr die letzte Tüte geraucht habt, werdet Ihr merken, dass man von Gras nicht satt wird.

Donnerstag, 21. September 2017

Einhornstaub

Erst die Nas- dann die Einhörner

Vergessen Sie Waldwandel, Klimasterben, Rindergrippe und Vogelwahnsinn - Pienatz. Nur wenige Tage vor den Bundestagswahlen gelangt ein Umweltskandal bisher unbekannten Ausmasses an die ohnehin schon permanent schockierte Öffentlichkeit: Dem auf sämtlichen roten und lila Listen geführten gemeinen  E i n h o r n  (Unicornius phantasticus) soll es nun endgültig an den Kragen, bzw. an die Nase gehen, wie ein von den Grünen angeführtes breites Bündnis aus Genderaktivist*Innen und sonstigen üblichen fortschrittlichen Kräften beschlossen hat.

Bisher hatte dieses Bündnis erfolglos die Wilderei von  N a s h ö r n e r n  (Rhinoceros priapogenitus) bekämpft. Deren pulverisierte Nasenhörner werden bekanntlich seit Längerem zur Unterdrückung, bzw. Penetration, der asiatischen Frauen missbraucht.

Von der Suffmaskulion lernen, heißt siegen lernen, scheinen die Grünen sich gedacht zu haben und propagieren jetzt in ihrem Kampf für die Sifffeminion wahlkampfwirksam den Gebrauch und das Versprühen von Einhornstaub auch durch Knab*Innen, was den Verbrauch und somit die Ausrottungsrate dieses scheuen Hornviehs verdoppeln würde. Unklar bleibt bisher, was mit dem Versprühen des Einhornstaubes durch Bub*Innen erreicht werden soll - Verweicheierung? Entknabung? Verbuntung? Ersatz für Crystal Meth?

Nach den Wahlen werden wir mehr wissen, spätestens dann, wenn die Regierungserklärung der Grün/Rot/Gelb/Roten Koalition auf dem Tisch liegt.

Häuptling Seattle, bedenkenträgerisch:

Erst wenn Ihr das letzte Horn versprüht habt, werdet ihr merken, dass Einhörner Keinhörner sind.


Freitag, 15. September 2017

Wer Wind sät ...

... wird EEG (hier und hier) ernten?

Aus der Wolke
quillt der Segen,
strömt der Regen;
aus der Wolke, ohne Wahl
zuckt der Strahl.
Hört ihr's wimmern hoch vom Turm?
Das ist Sturm!

Bläst dem Ami Häuser weg,
überflutet Weg und Steg,
wuschelt wild in Donalds Schopf.
Und genau weiss jeder Tropf
nach all den Jahren Klimarei:
Schuld hat nur das Zeh Oh Zwei.

Was fingen Hurrikan,Taifun, Orkan
nur ohne deutsche Medien an.
Sie bliesen zwar brav weiterhin, 
doch ohne einen höheren Sinn.
Den stiften Klimarasputine: 
Rahmstorf, Schellnhuber, voller Zyne.

Die Wirklichkeit ist weggeblasen
flieht scheu wie alte Stoppelhasen.
Nur in wild-verwachsenen Hecken
könnte man sie noch entdecken,
in dürren Blättern, angeweht,
auf denen "Klimafakt´sches" steht.


Häuptling Seattle, 

seine vom Wind zerzauste Multi-Kulti-Frisur ordnend: 
"Erst wenn Ihr der letzten Brise den Wind aus den Segeln gemühlt habt, werdet Ihr merken, dass man Sturm nicht ernten kann."





Donnerstag, 1. Juni 2017

covfefe

... was, zum Trumpel, soll das bedeuten? 

Findet man hier etwa ein Stück weit die Antwort?:

Und was, zum Mörkel, soll das Alles bedeuten? 
Glaubt die jetzt, ohne betreutes Denken auskommen und sich öffentlich artikulieren zu können? 

Häuptling Seattle, kopfschüttelnd:

Covfefe!

Samstag, 8. April 2017

Juchhuuu, ich bin doch jetzt auch ...

... neu gewählte Abgeordnete im 

Europaparlament .


Nicht vergessen, am 14. Mai ist Landtagswahl in NRW. 

Am 24. September ist Bundestagswahl. 

Juchhuuu ...

Häuptling Seattle: Huch ... ähh ... hugh!

Mittwoch, 29. März 2017

Wahrhaft ehrliches Wahlergebnis

erstmalig im Saarland zu beobachten.

Das vorläufige amtliche Endergebnis der Landtagswahl ist unvollständig und ärgerlich, denn die AfD wird im saarländischen Landtag vertreten sein, während die Grünen draußen bleiben müssen.


Dieser Missstand ist dem regierungsamtlichen Verlautbarungsorgan "Die Welt" aufgefallen. Um diesem abzuhelfen, hat "Die Welt" die Wahlergebnisse einer Analyse unterzogen, und festgestellt, dass die Partei der Nichtwähler gar nicht berücksichtigt worden ist. Und siehe da, laut "ehrlichem" Wahlergebnis der Welt hat diese Partei die meisten Stimmen bekommen und schwupps, hat die AfD die 5% Hürde nicht bezwungen und muss draußen bleiben.


Hiervon angeregt, hat Fiktionen und Fakten das Wahlergebnis einer noch tieferen Analyse unterzogen und die Nichtwählerschaft (30,3%) nach den Gründen ihres Nichtwählens kategorisiert. Herausgekommen ist das wahrhaft ehrliche Wahlergebnis, mit Einschluss der fiktiven Neu-Parteien:
HSV = Habe die Schnauze Voll
FES! = F* Euch Selbst!
DsW = Die machen doch sowieso was sie Wollen
HHh = Habe meinen Hintern nicht hochgekriegt
WgDg = Wollen hätte ich schon gemocht, aber Dürfen habe ich mich nicht getraut.


Nach der Veröffentlichung dieses wahrhaft ehrlichen Wahlergebnisses (WEW) brach ein hektisches Treiben in der Landeshauptstadt Saarbrücken und in der Bundeshauptstadt Berlin aus. Es gilt, angesichts dieser neuesten Entwicklung, bisher nicht für möglich gehaltene Koalitionen zu verhandeln und Wechselwähler, bzw -Nichtwähler an sich zu binden. 

So käme die HSV als potentieller Koalitionspartner sowohl für die AfD, als auch für die Linke in Frage. Die FES! hingegen ist bereits jetzt schon ins Visier des Maasanzugschutzes geraten. Die DsW ist prinzipiell koalitionsfähig mit allen Parteien. Die Sympathisanten der HHh präsentieren sich als Zielgruppe für Hausbesuche der SEZ (Stimmeneinzugszentrale) und sind insofern GroKo-affin. Die Anhänger der WgDg, weil potentielle AfD-Wähler, sollen auf keinen Fall von der SEZ aufgesucht werden.

Häuptling Seattle, erschöpft:
Erst wenn ihr die letzte Wählerstimme ausgelutscht habt, werdet ihr merken, dass Wahlen nichts verändern.