Montag, 7. Januar 2019

Unterlassener Totschlag

Unter der Schlagzeile

"Staatsanwaltschaft ermittelt wegen unterlassenen Totschlags" 

informiert uns faktenfest und fiktionenneutral "der rasende Reporter" Claas Hase-Du-bleibst-hier Spekulotius über eine Messerattacke in Beucha am 5. Januar dieses noch taufrischen Jahres.

Berichte über Messerattacken in Deutschland gehören bekanntlich in die publizistische Kategorie "Hund beißt Mann" und gehören nicht veröffentlich. Aber dieser Fall liegt anders, denn diesmal scheint es dem Täter ernsthaft an den Kragen zu gehen, obwohl er jünger als 42 Jahre ist und damit unter das Jugendstrafrecht fällt. Auch wird ihm sein Schutzsuchendenstatus nicht weiterhelfen, ja womöglich erschwerend zu Buche schlagen.

Was geschah im beschaulichen Beucha?
Spekulotius: "Die Messerattacke wurde vorsätzlich ohne Todesfolge opferseits durchgeführt, was bereits zu einem #Aufschrei eines breiten Bündnisses von kultursensiblen noch nicht so lange und schon länger hier lebenden integrativ Herausgeforderten geführt hat. Noch bevor irgendwelche Populuspopulisten die verpfuschte Messertat für ihre hetzerischen Treibjagden instrumentalisieren konnten, hat sich dankenswerterweise die ausgeschlafene Staatsanwaltschaft der mutmasslichen Angelegenheit angenommen und es steht zu erwarten, dass das Gesetz mit der ganzen ihm zur Verfügung stehenden Härte zuschlagen wird.

Gleichzeitig wurde bekannt, dass das Opfer nach dem Verlassen des Krankenhauses ein Abschiebeverfahren (Timbuktu) erwartet.

Häuptling Seattle meint: 

Erst wenn Ihr den letzten alten weißen Mann skalpiert habt, werdet ihr merken, dass Toupets ein Bombengeschäft sind.